Der Verein stellt sich vor

Unser Verein wurde im November 2009 gegründet.

Der Verein versteht sich als Institution um japanische Kampfkünste zu lehren, zu erhalten und zu verbreiten.
Ursprünglich als reiner Judo-Verein gegründet habe andere Trainer/Lehrer und Gruppen sich dem Verein anzuschließen insofern sie eine der klassischen japanischen Kampfkünste ausüben.
Die Hinzunahme nicht-japanischer Kampfkünste ist möglich bedarf jedoch der Prüfung durch den Vorstand des Vereins.

Im Rahmen seiner Tätigkeit legt der Verein großen Wert auf:
  • die Ausübung der Kampfkünste als Sportart inklusive Wettkampfsport
  • die Erhaltung des althergebrachten Wissens und der entsprechenden Techniken der angebotenen Kampfkünste
  • die Lehre und Vermittlung der Kampfkünste als Lebensweg zu Wohle einer jeden Person und der Gemeinschaft
  • die Vermittlung der mit den Kampfkünsten in Verbindung stehenden Tugenden
  • soziales Engagement
  • Lehre der Kampfkünste als Selbstverteidigung
  • Integration durch Sport
  • Gesundheitsförderung und Fitness durch sportliche Betätigung

Als wir im Jahre 2009 vor der Entscheidung standen entweder einen eigenen Kampfkunst-/-sport-Verein zu gründen oder weiterhin als Gruppe in einem Großverein weiterzubestehen, entschieden wir uns aus mehreren Gründen zur Gründung eines Spartenvereins.

Gründe:
  • Ein Großverein mit vielerlei Sportangeboten hat immer das Problem, das Sportarten angeboten werden unabhängig davon ob sich die einzelnen Sportangebote finanziell tragen. Hierdurch kommt es zur Notwendigkeit von Querfinanzierungen, durch welche sich die „gebenden“ Abteilungen benachteiligt fühlen.
  • Sportanlagen müssen unabhängig von den Anforderungen einzelner Abteilungen geschaffen und betrieben werden. Z.B. hat eine Judo-Abteilung nur schwerlich Verständnis dafür, das eine Tennis-Abteilung mehrere Plätze und ggfs. noch eine Tennishalle benötigt, die für nichts Anderes als Tennis nutzbar ist.
  • Der Vorstand eines Großvereins muss immer im Sinne aller Abteilungen handeln, was grade kleinere nicht ganz so öffentlichkeitswirksame Abteilungen benachteiligt
  • Die Spartenabteilungen haben nicht die Möglichkeit ihr Schicksal selbst zu bestimmen

Wir nähern uns nach nun etwas mehr als sechs Jahren des Bestehens der Zahl von 50 aktiven Mitgliedern und haben es als einer der wenigen Vereine geschafft seit 2014 keine Verluste zu generieren.
Nachvollziehbarer Weise ist dies nicht ohne gewisse Hilfe möglich gewesen:
  • Die Matten auf denen wir seit Gründung trainieren wurden durch eines unser Mitglieder gebraucht gekauft und dem Verein entgeltfrei zur Verfügung gestellt - diese müssen nun auch dringend ersetzt werden - siehe „Matten“
  • Unser Cheftrainer verzichtet seit Gründung auf einen Teil seiner Vergütung
  • Andere Trainer des Vereins verzichten derzeit gänzlich auf ihre Vergütung
Im Rahmen der Sportstättenüberlassung durch die Stadt Rödermark konnten wir für uns ein sehr kostenverträgliches Arrangement verbuchten
Bushido-Kai - Verein